Vereinssatzung vom 29.3.2011

§ 1  Name, Sitz

Der am 16.10.1965 gegründete Verein führt den Namen Tempelhofer Miniaturgolf Verein 65 e.V. und hat seinen Sitz in Berlin. Er ist unter der Nr. 3670 Nz in das Vereinsregister eingetragen. Der Verein ist Mitglied in den zuständigen Fachverbänden des deutschen Sports.

§ 2  Zweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, und zwar durch Förderung und Ausübung des Minigolfsports. Die Mitglieder sind berechtigt, am regelmäßigen Training und an Wettkämpfen teilzunehmen.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Die Organe des Vereins (§ 9) üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

Der Verein wahrt parteipolitische sowie religiöse Neutralität und räumt den Angehörigen aller Rassen gleiche Rechte ein.

§ 3  Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4  Gliederung

Für jede Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, kassentechnisch selbständige oder unselbständige Abteilung gegründet werden.

§ 5  Mitgliedschaft

Als ordentliches oder förderndes Mitglied kann jede natürliche Person aufgenommen werden, sofern sie die Gewähr bietet, dass ihre Mitgliedschaft dem Zweck des Vereins dienlich ist. Es wird zwischen aktiver und passiver Mitgliedschaft unterschieden. Die aktive Mitgliedschaft ist durch die Teilnahmeberechtigung (Spielerpass) am Turniersportbetrieb gekennzeichnet.

Neue Mitglieder werden grundsätzlich zur Probe aufgenommen. Die Mitgliedschaft auf Probe kann von beiden Seiten innerhalb der in § 7 festgelegten Fristen bzw. Terminen ohne Angabe von Gründen gekündigt bzw. widerrufen werden. Andernfalls wandelt sich die Mitgliedschaft auf Probe in die bei der Aufnahme gewünschte Mitgliedschaft um. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand mit 2/3 Mehrheit. Das Ergebnis ist dem Betreffenden mitzuteilen. Im Falle einer Ablehnung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung durch den Antragsteller zulässig.

Bei Aufnahmeanträgen Minderjähriger ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

§ 6  Beiträge

Der Verein erhebt Aufnahmegebühren und Beiträge. Die Beiträge sind monatlich im Voraus zu entrichten.

Die Höhe der Gebühren und Beiträge werden durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen.

Der Beitrag für passive Mitglieder darf 75% des Beitrages für aktive Mitglieder nicht übersteigen und ist kalenderjährlich im Voraus zu zahlen.

Jede Neufestsetzung der Höhe der Aufnahmegebühren und Beiträge ist den Mitgliedern durch ein Schreiben oder durch die Vereinsnachrichten bekannt zu geben.

§ 7  Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch

  • Austritt
  • Ausschluss
  • Tod

Der Austritt muss dem Vorstand schriftlich erklärt werden. Die Kündigungsfrist beträgt sechs Wochen zum 30.06. bzw. 31.12.. Für Mitglieder auf Probe beträgt die Kündigungsfrist eine Woche zum Monatsende.

Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:

  • wegen erheblicher Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen
  • wegen Zahlungsrückstand mit Beiträgen von mehr als der Hälfte eines Jahresbeitrages
  • wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens.

Der Bescheid über den Ausschluss ist mit Einschreibebrief zuzustellen. Eine Berufung an die Mitgliederversammlung ist zulässig. Diese entscheidet endgültig.

Ein Mitglied auf Probe kann vom Vorstand ohne vorherige Anhörung zu nachfolgenden Terminen ausgeschlossen werden. Bei einer Aufnahme bis zum 30.04. eines Jahres zum 31.10. des gleichen Jahres. Erfolgt die Aufnahme nach dem 30.04. eines Jahres zum 31.10. des darauffolgenden Jahres.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen rückständige Beiträge oder sonstige Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht.

Die ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vermögen des Vereins.

§ 8  Rechte und Pflichten

Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich nach Satzung und den weiteren Ordnungen des Vereins zu verhalten.

§ 9  Vereinsorgane

Organe des Vereins sind

  • der geschäftsführende Vorstand
  • der erweiterte Vorstand
  • die Mitgliederversammlung

Sie üben ihre Tätigkeit grundsätzlich ehrenamtlich aus. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26 a EStG ausgeübt werden. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft die Mitgliederversammlung. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und –bedingungen.

§ 10  Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus

    • dem ersten Vorsitzenden

 

  • dem zweiten Vorsitzenden
  • dem Kassierer
  • dem Sportwart
  • dem Jugendwart
  • dem Schriftführer

 

Er ordnet und überwacht die Tätigkeiten der Abteilungen und berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeiten.

Er ist berechtigt für bestimmte Zwecke, Ausschüsse, die beratende Funktion haben, und Beauftragte des Vorstandes, nach Bedarf einzusetzen sowie verbindliche Ordnungen zu erlassen buy flagyl online.Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind

  • der erste Vorsitzende
  • der zweite Vorsitzende
  • der Kassierer

Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch zwei der vorstehend genannten drei Vorstandsmitglieder vertreten.

Der erweiterte Vorstand besteht aus

  • dem geschäftsführenden Vorstand
  • den Beauftragten des Vorstandes

Die Beauftragten können sein:

  • der Beauftragte für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • der Beauftragte für Frauen
  • der Beauftragte der "passiven" Vereinsmitglieder
  • ein Sportwart je angeschlossener Sportabteilung
  • der Redakteur der Vereinszeitung

Der geschäftsführende Vorstand wird bis auf den Jugendwart von der ordentlichen Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.

Der Jugendwart wird durch die jugendlichen Mitglieder gewählt. Diese beschließen auch eine Jugendordnung. Stimmberechtigt für die Wahl des Jugendwartes und für die Verabschiedung der Jugendordnung sind alle Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Sowohl der Jugendwart als auch die Jugendordnung werden durch die Mitgliederversammlung bestätigt.

Vorstandssitzungen finden in monatlichem Wechsel zwischen geschäftsführendem und erweitertem Vorstand statt.

Darüber hinaus ist der erste Vorsitzende berechtigt, bei Bedarf sowohl den geschäftsführenden als auch den erweiterten Vorstand zu Sondersitzungen einzuberufen.

§ 11  Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins. Sie findet mindestens einmal jährlich statt; sie soll im 1. Quartal durchgeführt und vom 1. Vorsitzenden geleitet werden. Er kann jedoch ein anderes Vorstandsmitglied mit der Leitung beauftragen. Die Mitgliederversammlung nimmt den Bericht des Vorstandes sowie der Kassenprüfer entgegen und entschließt über die Entlastung des Vorstandes für das vergangene Jahr. Sie entscheidet über den Haushaltsplan und wählt in jedem zweiten Jahr den Vorstand und die Kassenprüfer.

Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt stets mittels schriftlicher Einladung durch den Vorstand.

Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens 14 Tagen liegen. Für den Nachweis der fristgemäßen Einladung reicht die Absendung der schriftlichen Einladung.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen; Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.

Bei Wahlen muss auf Antrag eine geheime Wahl erfolgen.

Anträge auf Satzungsänderung müssen bei der Bekanntgabe der Tagesordnung wörtlich mitgeteilt werden und vier Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sein.

Satzungsänderungen bedürfen der 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderung sind ausgeschlossen.

Anträge, die nicht in der Tagesordnung aufgeführt sind, können in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn sie mindestens acht Tage vor der Versammlung beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind.

Bei später formulierten Anträgen muss vor Behandlung deren Dringlichkeit mit einer 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen festgestellt werden.

Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom Vorsitzenden und vom Schriftführer, der das Protokoll zu fertigen hat, unterzeichnet und in Kopie den Mitgliedern zur Kenntnis gegeben werden muss.

Auf Antrag von 25 % der stimmberechtigten Mitglieder oder dreier Vorstandsmitglieder ist durch den Vorsitzenden eine außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb einer Frist von 14 Tagen mit entsprechender schriftlicher Tagesordnung einzuberufen.

§ 12  Stimmrecht und Wählbarkeit

Aktive Mitglieder, sowie Mitglieder des Vorstandes, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimm- und Wahlrecht. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

Gewählt werden können alle volljährigen und vollgeschäftsfähigen Mitglieder des Vereins.

Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als Gäste jederzeit teilnehmen.

§ 13  Ehrenmitglieder

Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt auf Lebenszeit, wenn 2/3 der bei der Versammlung anwesenden Stimmberechtigten dem Vorschlag zustimmen.

Ehrenmitglieder haben in der Mitgliederversammlung Stimmrecht.

§ 14  Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer und einen Vertreter, die nicht Mitglieder des Vorstandes oder eines von ihm eingesetzten Ausschusses sein dürfen.

Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten.

Außerdem erstatten sie der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassierers und des übrigen Vorstandes.

§ 15  Auflösung

Über die Auflösung des Vereins hat eine dafür besonders einzuberufene Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit der bei der Versammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zu entscheiden.

Liquidatoren sind der erste Vorsitzende und der Kassierer. Die Mitgliederversammlung ist berechtigt, zwei andere Vereinsmitglieder als Liquidatoren zu benennen.

Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des Zweckes nach §2 dieser Satzung fällt das Vermögen des Vereins, soweit es bestehende Verbindlichkeiten übersteigt, dem Landessportbund Berlin e.V. zu, der es ausschließlich und unmittelbar zur Förderung des Minigolfsportes im Sinne der Abgabenordnung zu verwenden hat.

§ 16  Inkrafttreten

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form am  29.03.2011  von der Mitgliederversammlung der Vereins Tempelhofer Miniaturgolf Verein 65 e.V. beschlossen worden.

 

Die Richtigkeit und Vollständigkeit der Satzung gem. §71 Abs. 1 S. 4 BGB wird versichert.

Berlin, den 29.03.2011

Detlef Jaeck

 

Robert Kullick

(1.Vorsitzender)

 

(Kassierer)

 

Joomla 1.6 Templates designed by Joomla Hosting Reviews